August 20, 2018

Der Drops ist gelutscht...

Die WM in Aarhus ist Geschichte: Platz 26 steht am Ende zu Buche. Als 18. Nation in der Ergebnisliste bedeutet das auch den Nationenstartplatz im Laser Radial für Olympischen Spiele 2020 in Tokio...

Ein kleiner Erfolg der mich etwas über das deutliche Verfehlen meiner Zielsetzung für den diesjährigen Saisonhöhepunkt, nämlich einer TOP12- Platzierung, hinwegtröstet. Die Bedingungen in Aarhus waren bei wechselhaften Wind- und Wetterverhältnissen sicher nicht die einfachsten. Bei insgesamt 119 Starterinnen wurde in 2 Fleets gesegelt. Bei einer Entscheidung für die falsche Seite auf der Startkreuz war da für den Rest des Rennens oft nur noch Schadensbegrenzung angesagt.
Der erste Tag lief gut. Am zweiten Tag brachte mich ein schlechtes Rennen, eine falsche Entscheidung aus dem Rhythmus. Und diesen Rhythmus sollte ich im Laufe der Regatta nie wieder richtig finden. In der Goldfleet konnte ich eine solide Leistung abliefern, aber die absoluten Topplatzierungen fehlten einfach und so war eine bessere Platzierung einfach nicht möglich. Aber was soll’s:
An einigen Kleinigkeiten muss gearbeitet werden und dann wird es auch wieder ganz nach vorne gehen!
Positiv für die nächsten Höhepunkte stimmt mich meine Geschwindigkeiten auf den Halb- und Vorwindkursen, sowie eine durchweg gute Strategie und Taktik auf der zweiten Kreuz.
Als nächstes geht es in einer Woche mit dem Flieger zum Weltcup nach Japan- das erste Mal auf Tuchfühlung mit dem Olympiarevier.
Also heißt es jetzt: WM abhaken und volle Konzentration auf die nächsten Regatten und die 2019 beginnende Olympiaqualifikation.
Vollgas Richtung Tokio!

Herzlichen Dank an den Potsdamer Yachtclub für die fantastische Unterstützung in dieser Saison!

Seglerische Grüße
Eure Svenja