Mai 31, 2019

Ein starker Endspurt reichte leider nicht ganz…

Mit großer Motivation und hohen Ambitionen startete ich in die diesjährigen Europameisterschaften in Porto/ Portugal. Doch leider sollten sich viele Hoffnungen schon nach dem ersten Qualifikationstag zerschlagen.

Ich fand keinen Rhythmus, die Starts wollten auch nicht so richtig klappen. So fand ich mich nach 3 Tagen deutlich weiter hinten wieder, als ich mir das vorgestellt hatte. Glücklicherweise konnte ich in der Goldfleet dann den Schalter im Kopf doch noch umlegen: Eine 3-tägige Finalserie, die bei einer besseren Qualifikation locker für die TOP TEN gereicht hätte, spülte mich in der Endabrechnung noch auf Platz 19. Der Europameisterschaft nach vorne. Sicher nicht das Endergebnis, mit dem ich vor der Regatta geliebäugelt hatte. Aber nach dem verpatzten Beginn auf jeden Fall ein versöhnliches Ende. Zusätzlich konnte ich die Qualifikation für des olympische Testevent 2019 in Tokio für mich entscheiden (die Qualifikation wurde bei der Princess Sofia Trophy, sowie der Europameisterschaft ausgesegelt. Hier darf, genauso wie bei den Olympischen Spielen, nur ein Starter pro Nation in der jeweiligen Bootsklasse antreten. Ich freue mich sehr auf weitere Erfahrungen auf dem olympischen Revier!
Sonst geht es bei mir jetzt erstmal ein kleines bisschen ruhiger zu und zur Kieler Woche wird dann wieder richtig angegriffen! Und kurz danach steht dann auch schon der diesjährige Saisonhöhepunkt, die WM in Sakaiminato/ Japan, bevor.

Ganz vielen herzlichen Dank für eure unermüdliche Unterstützung!

Seglerische Grüße und bis bald!
Eure Svenja
Bilder: